Projektidee

  • Unser Projektvorhaben

    „Mehr Verständnis füreinander – Gemeinsam mehr Leben!“

    — ist das Motto unseres Inklusionsprojekts im Bereich Freizeit auf den Stuttgarter Fildern.

    Mit unserem Inklusionsprojekt, das wir im Bereich Freizeit initiiert haben, tragen wir dazu bei, dass es mehr Begegnungsmöglichkeiten für alle und mit allen Menschen gibt. Dafür machen wir verschiedene Aktionen, damit Berührungsängste und Unsicherheiten im Umgang miteinander abgebaut werden.

    Eine Gesellschaft profitiert von der Vielfalt und Unterschiedlichkeit ihrer Menschen. Dennoch leben Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen oft isoliert. Häufig bestehen auf beiden Seiten Berührungsängste aufgrund des Andersseins. Im Alltag gibt es meist wenige Möglichkeiten, sich besser kennenzulernen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich im direkten Kontakt Berührungsängste abbauen lassen und zwischenmenschliche Begegnungen mit positiven Erfahrungen auf beiden Seiten möglich sind.

    Über unsere Aktionen berichten wir in örtlichen Zeitungen, Gemeindeblättern, um weitere Fürsprecher und Mitsteitende für unser Projekt zu gewinnen.

    Unsere Projektumsetzung

    • Wir befragen die Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung nach Ihren Wünschen für die Freizeitgestaltung
    • Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung an allen Projektprozessen von Anfang an und gemeinsames Lernen daraus, u.a. gibt es gemeinsame Projektteamsitzungen und Protokolle in leichter Sprache, verschiedene Diskussionsgruppen mit Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung zum Thema Inklusion und der Projektumsetzung. Wir führen eine betroffenenkontrollierten Evaluation des Projekts unter Begleitung durch das IFAS-Institut der DHWB durch.
    • In fünf Stuttgarter Stadtbezirken haben wir Inklusionsprojektgruppen aufgebaut, die sich dafür einsetzen, dass im Stadtbezirk erste inklusive Schritte getätigt werden.
      Die Inklusionsprojektgruppen setzen sich zusammen aus:
      • Menschen mit Behinderung bzw. psychischer Erkrankung
      • Vertretern der Projektkooperationspartner (siehe link)
      • Ehrenamtlichen
      • Vertretern der Bezirksverwaltung
      • Vertretern der Kirchengemeinden
      • Vertretern verschiedener Vereine
    • Die Inklusionsprojektgruppen organisieren inklusive Aktionen in Kooperation mit verschiedenen Akteuren
      z.B. Informationsstände zum Thema Inklusion bei Veranstaltungen im Stadtbezirk, Workshops in Kooperation mit Vereinen, Kirchengemeinden, vhs etc..
    • Wir vernetzen uns im Stadtbezirk mit unterschiedlichen Initiativen, Einrichtungen, Vereinen etc..
    • Projektbegleitung durch einen Projektbeirat (bestehend aus kommunalpolitischen Vertretern, dem Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Vertretern aus der Psychiatrieplanung etc.)
  • Was ist Inklusion?